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Von den einheimischen
Völkern wird die Teufelskralle seit jeher als Heilmittel gegen Fieber,
Magen- und Darmleiden und Schmerzen geschätzt. Medizinisch
verwendet werden die zerkleinerten und getrockneten Sekundärwurzeln,
die bis zu 600 g schwer werden können. Über eventuell medizinisch
wirksame Inhaltsstoffe der oberirdischen Teile der Pflanze ist wenig
bekannt.
Die wild-wachsende
Pflanze wird gesammelt, verarbeitet und die medizinisch wirksamen
Extrakte dann exportiert. Mittlerweile ist der Bedarf aber gerade
in Deutschland so gestiegen, dass der Bestand der Heilpflanze nur
duch schonende Sammlung und vor allem durch die Kultivierung gesichert
werden kann.

In Europa werden
die Inhaltsstoffe der großen, knolligen Wurzel der Teufelskralle
vor allem unterstützend bei Verschleißerscheinungen des Bewegungsapparates
(Gelenke, Rücken) eingesetzt. Die entzündungshemmenden und abschwellend
wirksamen Iridoidglykoside aus den Wurzeln der Pflanze vermindern
den Schmerz und verbessern die Beweglichkeit.
Die Iridoide
verleihen der Pflanze einen bitteren Geschmack. Aufgrund des Vorhandenseins
solcher Bitterstoffe kann man davon ausgehen, dass Extrakte aus
der Teufelskrallenwurzel auch bei Verdauungsbeschwerden zur Förderung
der Magensäure- und Gallenproduktion erfolgreich angewendet werden
können.
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